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Italowestern

Definition - Erläuterung - Erklärung des Film-Genres

Der Italowestern ist ein Filmgenre, das in den 1960er und 1970er Jahren in Italien entstanden ist und auch als "Spaghetti-Western" bekannt ist. Die Filme wurden oft in Italien produziert und von italienischen Regisseuren gedreht, aber in der Regel von internationalen Schauspielern besetzt und in Spanien oder Italien gedreht.

Die Italowestern zeichnen sich durch ihren eigenen Stil aus, der von den klassischen Hollywood-Western abweicht. Sie sind oft von Gewalt geprägt und zeigen eine pessimistische Sicht auf das Leben im Wilden Westen. Die Geschichten sind oft von Rache, Verrat und Gier geprägt und die Charaktere sind oft zwielichtig und moralisch ambivalent.

Ein weiteres typisches Merkmal des Italowesterns ist die Verwendung von atmosphärischen Landschaftsaufnahmen, die die karge Schönheit der spanischen Landschaft einfangen. Die Musik spielt ebenfalls eine wichtige Rolle und viele Filme haben einen unverwechselbaren Soundtrack, der von italienischen Komponisten wie Ennio Morricone geschrieben wurde.

Zu den bekanntesten Italowestern gehören Sergio Leones "Dollar"-Trilogie mit Clint Eastwood sowie "Spiel mir das Lied vom Tod" von Sergio Leone. Weitere bekannte Filme sind "Django" von Sergio Corbucci, "Sartana" von Gianfranco Parolini und "Die fünf Gefürchteten" von Duccio Tessari. Der Italowestern hat einen großen Einfluss auf das Western-Genre im Allgemeinen und hat auch andere Filmgenres wie den Actionfilm beeinflusst.

Beispiel eines typischen Italowestern:
Keoma
Zwei glorreiche Halunken
Django


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